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Musical

Popchor

Der Popchor besteht seit Oktober 2011 und ist hervorgegangen aus dem AmmO. (hier die Infos zum Popchor)

Das Ensemble AmmO (Alle machen mit - Orchester) unter der Leitung von Angelika Scholl besteht seit etwa 1997 und setzte sich ursprünglich zusammen aus Schülern verschiedener Instrumentalklassen der Mslko.
Über das Erarbeiten rein instrumentaler Stücke zunächst nur mit Orff-Instrumentarium und Anklung in Kombination mit Chor-Gesang gelangten wir schließlich unter Einbeziehung weiterer Instrumentalisten zu klingenden Instrumentenkunden (Spaziergang im Zoo 2002) .
Schon im Grundschulbereich wurde der Wunsch nach Musiktheater immer unüberhörbar und mündete

2000       in Aufführungen des orientalischen Musicals "Kalif Storch".
2001       folgte dann das Umweltmusical "Der Troll, der Müll und der Wald".
2002       Spaziergang im Zoo
2003       Karneval der Tiere
2005       kam es zur Zusammenarbeit mit der Rockband im Musical "Ritter               Rost und das Gespenst".
2006       wurden Auszüge aus "Die Schöne und das Biest" gezeigt.
2008       ging es in "Spray Attack" um Graffity als Kunst oder Provokation im               Generationenkonflikt .
2010       begleitete eine Lehrerband  "Just Stars", das bislang letzte
             Musical-Projekt, in dem es wieder um eine aktuelle Thematik  ging:              Casting_Shows und ihre Folgen durch den Kakao gezogen.
2011      stehen weitere Aufführungen von "Just Stars", diesmal in              Ganderkesee am 7. und 8.10. auf dem Programm.

 

 

Bildergalerie der Premiere von Just Stars>

Kreatives Durcheinander auf der Bühne

Proben für das Musical 'Just Stars' / Uraufführung am 4. Juni

Von Florian Cordes - 31.05.2010

Wildeshausen. Elbert Anstan hat etwas Großes vor. Der eher mäßig begabte Musikprofessor hat den Wunsch, der größte und mächtigste Musiker aller Zeiten zu werden. Dafür hat er eine Maschine entwickelt. Mit der kann er das Talent und die Begabung von anderen Musikern absaugen und auf sich übertragen. Die 'Opfer' verlieren dann nach und nach ihr Talent und ihr musikalisches Wissen. Solch ein unheimlicher Professor treibt in Wildeshausen natürlich nicht wirklich sein Unwesen. Elbert Anstan ist die Hauptfigur in dem Musical 'Just Stars', das derzeit zehn Jugendliche in der Musikschule einstudieren.

Wollen zusammen das Musical „Just Stars“ auf die Bühne bringen: Die jungen Leute von der Musikschule Wildeshausen trafen sich am Wochenende zu ihrer ersten „richtigen“ Probe mit Licht und Band. © MÖLLERS


Die Federführung bei diesem Musical hat die Bremer Musikpädagogin und Pianistin Angelika Scholl, die seit vielen Jahren auch Klavierunterricht an der Musikschule gibt. Mit ihrem Ensemble 'Teens on Stage' übt sie das Musical bereits seit Mitte 2009 intensiv ein. Scholl war auch 2008 verantwortlich, als das Ensemble das erfolgreiche Musical 'Spray Attack' in der Musikschule aufführte. Am Sonnabend trafen sich die Künstler in Wildeshausen nun erstmals zu einer Hauptprobe.
Daher ist es verständlich, dass noch nicht alles hundertprozentig zusammen passte und die erste Probe ein wenig chaotisch verlief. 'Das Durcheinander ist ganz normal. Schließlich üben die Jugendlichen zum ersten Mal mit der Band, dem Licht und der Technik, die auch bei der Aufführung zum Einsatz kommen', sagt Rafael Jung, Geschäftsführer der Musikschule. 'Die erste Probe ist halt immer ein wenig furchtbar. Aber bei der Generalprobe in der nächsten Woche wird das schon viel besser aussehen, wobei die ja eigentlich daneben gehen müsste', scherzt Jung.
Obwohl noch nicht alles rund läuft, ist zu erkennen, dass die Darsteller mit vollem Einsatz dabei sind. So wie Saidy Elias, die eine der Hauptrollen spielen wird. Sie verkörpert eine der Musikerinnen, die von Elbert Anstan ausgenutzt werden - nämlich die Rock-Liebhaberin Freak. Eine Rolle, die auf sie zugeschnitten ist, sagen ihre Musical-Kollegen, denn 'Freak ist auch ein wenig verrückt.' Für Saidy Elias ist das Mitspielen bei einem Musical völlig neu. Vor zwei Jahren war sie nämlich noch nicht dabei. 'Es macht uns allen sehr viel Spaß, dieses Stück einzustudieren. Das liegt auch daran, weil wir alle in unserer Freizeit singen und wir hier ziemlich freie Hand beim Proben haben. Wir können unsere eigenen Ideen mit einbringen', so Saidy. Mitreden durften die Darsteller auch bei der Auswahl des Musical-Stückes. Schließlich fiel die Entscheidung auf das Stück 'Just Stars'. Und das aus einem guten Grund, wie die Darsteller finden. Denn das Stück zieht Castingshows wie 'Deutschland sucht den Superstar' oder 'Popstars' durch den Kakao und hat damit einen sehr aktuellen Bezug. Deshalb gibt es auch die Rolle von Elbert Anstan, der die talentierten Musiker ausnutzt und deren Können nur für sich haben will. Ein wenig über die Handlung wollten die Musical-Darsteller schon vorab verraten: Der Professor kommt seinem Ziel sehr nahe und seinen 'Opfern' bleibt nicht mehr viel Zeit.
Viel Zeit zum Einstudieren des Stückes hat das Ensemble nicht mehr. Denn am Freitag, 4. Juni wird es ernst. Dann wird das Stück um 19.30 Uhr im Saal der Wildeshauser Musikschule an der Burgstraße uraufgeführt. Eine weitere Vorstellung findet am Sonnabend, 5. Juni, ebenfalls um 19.30 Uhr statt.
Karten gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Musikschule und an der Abendkasse.

Böser Professor klaut Talente

Bühne Musikschule zeigt neues Musical „Just Stars“ – Erste Aufführung am 4. Juni


Szene des Musicals: Mit einer Maschine will der Professor Talente aussaugen

Die zweite Aufführung folgt am 5. Juni. Das Musical beschäftigt sich mit aktuellen Castingshows.

VON ONNO KUTSCHER

WILDESHAUSEN - Die Spannung steigt: Nach eineinhalb Jahren Vorbereitung bringt die Musikschule des Landkreises Oldenburg wieder ein Musical auf die Bühne. „Just Stars“ heißt das Stück. Aufgeführt wird es am Freitag, 4. Juni und am Sonnabend, den 5.Juni, jeweils um 19.30 Uhr, im Saal der Musikschule in der Burgstraße in Wildeshausen.Die Geschichte von „Just Stars“ beschäftigt sich mit den aktuellen Castingshows. Der Inhalt beschreibt einen Musikprofessor, Elbert Anstan, der junge Musikerinnen und Musiker in sein Schloss lockt. Dort saugt er den Künstlern mit einer Maschine ihre Talente ab, die er sich dann selber aneignet. Dadurch werden die jungen Künstler zu seinen Marionetten. Zudem enthält die Geschichte viele witzige Szenen mit tanzenden Handwerkern und auch eine kleine Romanze.

Die Regie bei diesem Stück führt Angelika Scholl. Die Bremer Musikpädagogin und Pianistin probt mit ihrem Ensemble „Teens on Stage“ bereits seit Mitte 2009 intensiv an diesem Musical. Die Mitwirkenden erhielten parallel dazu Gesangsunterricht an der Musikschule.

Die Begleitband setzt sich aus Lehrern des Kollegiums der Musikschule zusammen. „Die Musik ist anspruchsvoll. Daher haben wir uns für eine Lehrerband entschieden“, sagt Rafael Jung, Geschäftsführer der Musikschule. Jung selber betätigt in der Band neben Scholl die Keyboards.

Am Sonnabend fand in der Musikschule die Hauptprobe statt. Eine Möglichkeit für alle Schauspieler und Beteiligte, den Ernstfall zu üben. „Meistens ist es so, dass in den Proben nicht alles zu 100 Prozent klapp, aber das ist völlig normal. Beim eigentlichen Auftritt läuft es dann reibungslos“, sagt Jung.

Musikschule bringt neues Musical auf die Bühne / Geschichte nimmt aktuelle Castingshows aufs Korn

Nach „Spray Attack“ heißt es nun „Just Stars

WILDESHAUSEN • Eineinhalb Jahre haben sie sich intensiv vorbereitet, nun ist es soweit: Nach dem großen Erfolg von „Spray Attack“ im Jahr 2008 bringt die Musikschule des Landkreises wieder ein Musical auf die Bretter.

Die Darsteller des Musicals „Just Stars“ proben schon seit einigen Monaten für die Premiere.

Dabei haben sich die Schüler erneut nicht am Musical-Mainstream orientiert, sondern einen Stoff gewählt, der auf ebenso unterhaltsame wie kritische Art ein Thema aufgreift, das Bezug zum Leben der jungen Protagonisten hat.
„Just Stars“ heißt das Musical, und aufgeführt wird es am Freitag, 4. Juni, und am Sonnabend, 5. Juni, jeweils um 19.30 Uhr im Saal der Musikschule an der Burgstraße in Wildeshausen. Karten gibt es im Vorverkauf ab sofort in der Geschäftsstelle der Musikschule und voraussichtlich auch noch an der Abendkasse.
Die Federführung hat bei diesem Musical wieder die Bremer Musikpädagogin und Pianistin Angelika Scholl, die seit vielen Jahren an der Musikschule Klavierunterricht erteilt. Mit ihrem Ensemble „Teens on Stage“ probt sie seit Mitte 2009 intensiv an diesem Musical. Die Mitwirkenden erhielten parallel intensiven Gesangsunterricht an der Musikschule. Die Begleitband wurde mit Lehrern aus dem Kollegium der Musikschule besetzt, um die teils recht anspruchsvolle Partitur umsetzen zu können.
Die Geschichte von „Just Stars“ nimmt die aktuellen Castingshows aufs Korn. Hier ist es ein böser Professor, der unter Karriereversprechungen junge Musiker- innen und Musiker in sein Schloss lockt. Dort saugt er den Künstlern mit einer gewaltigen Maschine ihre Talente ab. Ergebnis: Er kann alles singen und jedes Instrument spielen, während die jungen Künstler nur noch seine Marionetten sind und ihre Fähigkeiten einbüßen. Eingeflochten in die Geschichte sind witzige Szenen mit tanzenden Handwerkern, Schlaglichter auf das Leben als Musiker und natürlich auch eine kleine Romanze. Ob das alles ein gutes Ende nehmen kann, wird man erst bei der Aufführung erfahren.
Die Geschichte bietet Gelegenheit, alle möglichen musikalischen Beiträge zu präsentieren, von der „Klassika“ über den Popsänger und den Rock´n´Roller bis zum Hip-Hopper. Und letztlich steht fest: Statt einer Castingshow ist eine solide Ausbildung bei der Musikschule immer der bessere Weg.

Alle glücklich nach gelungenen Musicals

Kultur Aufwendige Produktion in der Wildeshauser Musikschule

Just Stars

Alle hoffen auf die große Karriere beim Casting von Professor Elbert Anstan und hängen folglich an den Lippen von dessen Sekretärin Gundula (rechts, gespielt von Laura Breitkopf) BILD: Ulrich Suttka

USU

WILDESHAUSEN - Selbst für einen erfahrenen Musiker wie Rafael Jung waren diese beiden Abende im Saal der Musikschule in Wildeshausen etwas ganz Besonderes: „Ich habe noch nie Musical gespielt“, erzählte der Leiter der Musikschule. Nur Schlagzeuger Gerhard Suhlrie hatte in der Band einschlägige Erfahrungen in diesem speziellen Genre. Erst recht Neuland betraten die zehn jungen Künstlerinnen und Künstler, die am Freitag und Sonnabend vor insgesamt rund 220 Zuschauern auf der Bühne gestanden haben. Sie lösten die Aufgabe mit Bravour: Für ihr Musical „Just Stars“ gab es jeweils starken Applaus.

Rund eineinhalb Jahre hat das Team um die Bremer Musikpädagogin Angelika Scholl das Stück mit dem Musikschul-Ensemble „Teens on Stage“ einstudiert. Daraus ist eine mehr als zweieinhalbstündige Produktion entstanden, die eine ebenso witzige wie nachdenkenswerte Geschichte erzählt. Dabei wird die Welle der Castingshows auf die Schippe genommen. Es geht um Professor Elbert Anstan, der versucht, jungen Musikern ihr Talent per Maschine abzusaugen. Mit viel Schwung, tänzerischen Einlagen und bemerkenswerten Soli brachte das Ensemble das sehenswerte Stück auf die Bühne. Bei den Musikstilen war vom Klassiker über Pop bis HipHop alles dabei. Die Choreographien mit Tanzfeen, Kasatschok sowie einem wilden Tanz um die Maschine brachten zusätzliche optische Reize in die gelungene Aufführung von „Just Stars“. Zufriedenes Fazit von Musical-Neuling Rafael Jung: „Das ist beide Male gut gelaufen, alle waren glücklich.“

 

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