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Notlösungen haben jetzt ein Ende

Musikschule in neuen Räumen

In neuen Räumen: Gaby Schulte, Anja Dreher-Krühsel und Rafael Jung (von links). Foto: Dejo

Von Joachim Decker

WILDESHAUSEN · Noch sorgen lediglich die Telefone für Geräusche. Nach den Ferien aber wird reichlich Musik das Haus St.-Peter-Straße 1 in der Wittekindstadt erfüllen. Hier nämlich hat die Kreisjugendmusikschule nach langem Suchen endlich ihr neues Domizil gefunden.

Wir sind gestern einfach mal "hineingeschneit", um uns zu informieren. Schon am Eingang wird deutlich, dass die Bezeichnung Kreisjugendmusikschule schon bald ausgedient haben wird. Ab 1. August heißt die musikalische Bildungseinrichtung "Musikschule des Landkreises Oldenburg gGmbH".

"Wir sind wirklich froh, dieses Gebäude gefunden zu haben. Lange Zeit haben wir gesucht und mussten uns häufig mit Notlösungen zufrieden geben. Auf insgesamt 150 Quadratmetern können wir uns jetzt gut entfalten", meinte Geschäftsführer und Schulleiter Rafael Jung. Und mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: "Hier bekommen wir auch keinen Ärger mit den Nachbarn, wenn unsere Schüler proben."

In der Tat bietet das Haus auf zwei Ebenen verschiedene Räume, in denen unter anderem auch Einzelunterricht erteilt werden kann. Außerdem bleibt noch genügend Platz für die Verwaltung der Musikschule. Hier stehen Rafael Jung seine Stellvertreterin Geraldine Pfeifer sowie Anja Dreher-Krühsel und Gaby Schulte zur Seite: "Ich habe wahrlich ein gutes Team, dass sich sehr engagiert um die Belange unserer Einrichtung und Schüler kümmert." Hinzu kämen rund 15 Lehrkräfte für die verschiedenen Instrumente.

Es sei das neue Unterrichtskonzept der Schule, das verschiedene Räume für Instrumente und Gerätschaften fordere. "Es reicht nicht aus, wenn man die Instrumente erst zu Beginn der Stunden aufbauen kann. Hier haben wir zum Beispiel einen Raum, in dem stets die E-Pianos stehen, an denen unsere Schüler unter Anleitung üben", meinte Jung.

Ein wichtiger Punkt bei der Suche nach geeigneten Räumen war die Tatsache, dass sie auch bezahlbar sein müssen. "Und das ist hier der Fall. Das Haus gehört dem Landkreis, von dem wir es mieten. Hinzu kommt, dass nebenan die Jan-Huntemann-Schule ist, in der uns auch Übungsräume zur Verfügung stehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Gebäude stadtnah liegt. Eltern, die ihre Kinder bringen, sind in wenigen Minuten zum Einkauf in der City", betonte Jung abschließend.

[Wildeshauser Kreiszeitung 16.06.2005]