Kreismusikschule mit so vielen Schülern wie noch nie

Zuwachs durch Kooperationen mit Kitas und Grundschulen – Konzert

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von Christoph Koopmeiners

Wildeshausen Die Kreismusikschule hat so viele Schüler wie nie. 1750 Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen ein Instrument. „Die große Steigerung kommt in diesem Jahr durch die neuen Kooperationen mit den Kindergärten und Grundschulen zustande“, erklärte am Donnerstag Musikschulleiter Rafael Jung. Allein 600 Kinder seien durch das niedersächsische Musikalisierungsprogramm „Wir machen die Musik“ Schüler der Kreismusikschule geworden.

Der Ausbau der Zusammenarbeit mit Kitas und Grundschulen ist Teil der Zukunftsstrategie der Kreismusikschule. Ein anderer Teil: ein fester Stamm an Musiklehrern. „Inzwischen sind fast alle Lehrer fest angestellt“, so Jung. Der Landkreis habe seinen jährlichen Zuschuss nach zehn Jahren erhöht. Künftige Tariferhöhungen würden dabei berücksichtigt.

Das Aushängeschild der Kreismusikschule ist für Jung nicht der Wettbewerb Jugend musiziert. „Ensembles und Bigbands sind uns wichtiger.“ Ziel der Kreismusikschule sei es, in der Fläche zu arbeiten, möglichst viele Kinder zu erreichen und sie an Musik heranzuführen.

Beim Jahresabschlusskonzert im Saal der Kreismusikschule Wildeshausen traten am Mittwochabend ein Dutzend Solisten und das Jugendstreich-Ensemble auf. „Da waren einige richtig gute Beiträge dabei“, kommentierte Jung. Er hob Nanno Kohlschein am Klavier hervor, der die zehnseitige Rhapsodie g-Moll von Johannes Brahms auswendig spielte.

Ferner sind als Solisten aufgetreten: Michel Seyffart (Gitarre), Alicia Hilgen (Klavier), Liliana Bokeloh (Violine), Hannah-Sophia Bartkowski (Violine), Anna Tabea Stecher (Klavier), Stellina Kotsamidi, (Blockflöte), Tobias Stölting (Gitarre), Ewa Lis (Violine) zusammen mit Emma Maurer (Violine) und Milena Ziemann (Viola) sowie Elmira Heidenreich (Blockflöte).

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