Serenade klingt mit Polonaise aus

Musikschüler unterhalten – Bovensmann überzeugt an Orgel und Klavier

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Gestaltete den Beginn eines vielfältigen Programms: das Jugendstreichensemble der Musikschule unter Leitung von Ute Klitte Bild: Peter Kratzmann
von Peter Kratzmann NWZonline
Das Konzert sei spannend für alle Beteiligten, sagte Rafael Jung. Das Jugendstreichensemble der Musikschule machte den Anfang.

Harpstedt Rafael Jung, Leiter der Musikschule des Landkreises Oldenburg, eröffnete am späten Sonntagnachmittag die Herbstserenade in der Christuskirche in Harpstedt. Bei einem Blick in die Runde freute er sich, viele Eltern, Geschwister und Großeltern der Musikschüler begrüßen zu können. „Seit vielen Jahren dürfen wir hier in die Harpstedter Kirche zum Musikschulkonzert einladen“, erklärte Jung. Das sei immer ein spannender Moment für Ausbilder, Musiker, aber auch die Familien. „Dazu haben sich alle Beteiligten ein hübsches Programm ausgedacht, das alle gut unterhalten dürfte.“

Dabei wies Jung auch auf die diesmal „exzentrisch“ gestaltete Bühne hin. Immerhin war dem Flügel etwas mehr Platz als sonst eingeräumt worden.

Den Anfang machte das Jugendstreichensemble der Musikschule. Unter der Leitung von Musiklehrerin Ute Klitte waren die vier Stücke „Samba Sombrero“ von Anja Elsholf, „In Dreams“ aus Herr der Ringe (von Howard Shore), „Eleonor Rigby“ (Paul McCartney) und das irische Traditional „Morning has broken“ zu hören.

Danach folgten Einzelvorträge. Theresa Eiskamp am Flügel spielte „A whiter shade of pale“ von Gary Brooker/Procol Harum, Michael Seyffart auf der Gitarre die Stücke „La Fiesta“ und „He’s a Pirate“, schließlich war Hanneke Wessel mit „Spring Waltz“ zu hören. Auf der Kirchenorgel spielte Anton Bovensmann das Präludium, Fuge und Chaconne D-Dur von Dieterich Buxtehude.

Nach der Pause stellte sich das Kinderblasorchester unter der Leitung von Ingo Poth musikalisch vor – mit den Stücken „Hedwis Riedel“ aus „Michel aus Lönneberga“ und dem „Michellied“. Jetzt war Anton Bovensmann am Klavier zu hören, er überzeugte mit rumänischen Volkstänzen von Béla Bartók.

Clara Meyer-Nicolaus und Ute Klitte nahmen mit auf „Gullivers Reisen“ von Gerod Philipp Telemann. Zum Abschluss trat das Jugendblasorchester auf. Zu hören war „Alice im Wonderland“ von Danny Elfman.

Auch eine Zugabe gab es. Mit dem „Pinguintanz“ und einer Polonaise durch das Kirchenschiff, an der sich auch viele Zuhörer beteiligten, beschlossen die Musikschüler die Herbstserenade.

Vorbereitet worden war das Konzert von Ute Klitte (Violine, Streichorchester), Hedwig Stahl (Klavier), Ulrich Meyer (Gitarre) und Ingo Poth (Blasorchester).

 

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