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Ein in jeder Hinsicht ausgesprochen schönes Musikschulkonzert fand am Sonntag, den 7.9. 2008 in der Christuskirche zu Harpstedt statt.
Die Harpstedter Kirche hat eine sehr schöne offene und helle Architektur; der Raum strahlt Freundlichkeit aus und lädt mit dem guten Flügel und einer kleinen Bühne zum Musizieren geradezu ein.
Die nette Begrüßung durch den Pastor half, sich wohl zu fühlen und Nervosität zu vergessen.
Isabel Büdeker, Michel Voßmeyer und Annabelle Strömer eröffneten die „Sommerserenade“ mit sauber gespielten Klavierstücken von Schumann, Luis Zett und Debussy, worauf Leonie Becker, Klarinette und Mirja Schole am Cajon das Publikum mit einer sehr rockigen Nummer überraschten: die Klarinette blies „Hard Line“ und Mirja ersetzte mit präziser, kräftiger und klangfarbenreicher Handarbeit ein Schlagzeug – das hat wirklich Spaß gemacht!
Bastian Debbeler spielte die zehnsätzige „Suite Sud-Américaine“ für Gitarre mit Gefühl, gelungenen Spannungsbögen und viel Dynamik. Zwischen Lea-Marie Strömer und Stephanie Bramlage am Klavier war Wiebke Mildes, Querflöte, mit einem Rondo von C. Ph. E. Bach begleitet von der Klavierkollegin Hedwig Stahl zu hören – klar artikulierte frühklassische Musik mit sehr schönem Querflötenton.
Nach einer Pause gab es Blechbläsermusik mit einem Ensemble aus Schülern und Eltern um Ingo Poth – von Bach über Charleston bis Dixieland wurde alles geboten, der „Kleine grüne Kaktus“ stach aus zwei Trompeten, zwei Posaunen und Tuba und gefiel dem zahlreichen Publikum.
Mit Lara Marlen Bruns und Sina Kopetzki eine Sonate von Mattheson für drei Altblockflöten in der tollen Akustik zu spielen habe ich einfach genossen.
Rena Scholz spielte danach auf der Gitarre mit durchgehend schönem Ton drei Soli von Szordikowski, bevor Henner und Anna Lena Eiskamp mit Saxophon und Klavier das Programm mit zwei traditionellen Stücken beschlossen.
Ein sehr vielfältiges Programm mit schönen Beiträgen an einem Ort, an dem wohl alle gerne wieder spielen würden!
Ulrich Meyer
