Klassenunterricht – Gitarre und Musik – Teil 2

Zweite Halbzeit und Abschlusskonzert

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In diesem Schuljahr habe ich in der Holbeinschule Wildeshausen in einer 4. Klasse gemeinsam mit dem Klassenlehrer Musik mit Gitarre unterrichtet. Lesen Sie hier>> den ersten Teil des Berichtes.

Es folgt ein Kurzbericht über das zweite Halbjahr und das gelungene Abschlusskonzert:

Das zweite Halbjahr

Jeder weiß, dass sowohl Kinder am Ende der Kindergartenzeit, als auch im letzten Halbjahr der Grundschule „etwas aufdrehen“. Sie werden vorlaut, verweigern schon mal die Mitarbeit und zeigen, dass sie „die Großen“ im Hause sind.

Ich weiß natürlich nicht, ob „unsere 4. Klasse“ rund um die Uhr brav war, aber in der Gitarrenstunde klappte alles weiterhin außergewöhnlich gut. Wir haben eine ganze Reihe Lieder mit Akkorden dazu gelernt, darunter Lieder auf englisch, und auch das Melodiespiel wurde weiterentwickelt.

Am Ende kam die Idee, ein Abschlusskkonzert zu geben, unter anderem um Spenden für den Förderkreis der Schule zu sammeln, der die Zusammenarbeit mit ermöglicht hatte.

Abschlusskonzert

In der mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Lehrern vollgestopften kleinen Aula gab es am 17. Juli ein einstündiges Konzert, bei dem Beispiele für Melodiespiel gespielt und elf Lieder gesungen wurden. (Die Weihnachtslieder schienen uns bei 30 Grad nicht passend zu sein.) Als Zwischenspiel gab es vier solistische Beiträge, die von den Kindern selbst vorbereitet worden waren, und als „interaktive Elemente“ musste das Publikum bei den Kanons mitsingen und einzelne Eltern bekamen von den Kindern den Wechsel vom D-Dur-Griff zu A-Dur erklärt, um zu verdeutlichen, wie viel die Klasse sich angeeignet hatte.

Das Konzert war von den Kindern und Herrn Huxhold sehr gut vorbereitet. Vierte Klassen bekommen ihre Zensuren wegen des anstehenden Schulwechsels besonders früh, und danach… hat diese Klasse offenbar viel Gitarre geübt, T-Shirts angefertigt, und sogar die Sequenz mit dem Erklären der Akkorde an Schülern aus einer anderen Klasse ausprobiert, und es hat alles wirklich begeisternd geklappt! Wir Lehrer, Vertreter des Förderkreises und auch die Schulleiterin hoffen auf eine Wiederholung der Aktion, und ich hoffe, das viele aus der Klasse sich eine eigene Gitarre zulegen und irgendwie weiter Gitarre spielen!
4a14Die eine Hälfte der Klasse…

4a15Volle Power bei „Hejo, spann den Wagen an…“ schließlich braucht das Publikum Hilfe beim Singen!
4a16Léonie und Finja spielen eine coole Version von „Smoke on the water“.

4a17Da gab es etwas zum Lachen – wie die meiste Zeit!
Beim Singen der selbstgetexteten Strophe „Uns’re Lehrer, die sind heiser, wär’n die Kinder doch mal leiser und die Eltern lieber heiser und den Lehrern ging‘ es gut!“ war die maximale Lautstärke erreicht!

Bericht: Ulrich Meyer

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