Musikschulkonzert Hude im Dezember 2016

Konzert Huder und Ganderkeseer Musikschüler

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Lotta, Helene, Herr Asanuma

Bei strengem Frost spielten in Hude Schüler von Silke Mundt-Küster, Angelika Scholl, Ichiro Asanuma und Ulrich Meyer aus Hude und Ganderkesee im Forum der Peter-Ustinov-Schule ein tolles Konzert.

Es begann mit zwei sehr jungen Klavierspielerinnen: Lotta Juretzka eröffnete das Vorspiel mit einem Kinderlied und Helene Kleyensteiber antwortete mit Sur le pont d’Avignon. Darauf spielten beide, wie im Bild oben zu sehen, mit ihrem Lehrer sechshändig Morgen kommt der Weihnachtsmann.

Marlene Schneider, Violine, spielte danach von Herrn Meyer an der Gitarre begleitet energisch und sicher ein Menuet von Andrea Holzer-Rhomberg, und Franziska Brenscheidt spielte aus dem gleichen Buch für Violine eine umfangreiche und rhythmisch anspruchsvolle Polonaise.

Mit Tim Hühnlein kam der erste Gitarrist des Abends an die Reihe. Er spielte mit seinem Lehrer zwei Stücke von Joep Wanders, die vor allem rhythmisch nicht so einfach sind, und bei „Funky Chicken“ durften die Saiten auch richtig geslappt werden.

Tim

„Der Bogenkünstler“ hieß das Stück mit fünf Variationen von Andrea Holzer-Rhomberg, das Arvid Tönjes danach vortrug.

anna-marie

Anna-Marie Langer spielte eine Ballade von Friedrich Burgmüller (1806-1874), und das romantische, in Moll gehaltene Feenland von Valenthin Engel, das sie klanglich besonders schön und fantasievoll, mit zarten Läufen und vollen Akkorden mit gefühlvollem Pedaleinsatz gestaltete!

Maximilian Zoerner bot darauf aus Muzio Clementis Sonatine C Dur, op. 36,1 die ersten beiden Sätze.

Maximilian

Wieder von Herrn Asanuma begleitet wurde Finn Steinkopff, Violine beim ersten Satz von Vivaldis Violinkonzert in G-Dur, das er gut und deutlich vortrug – leider gibt es von den Violinbeiträgen keine deutlichen Fotos…

Zum Ende des Musikschulkonzertes gab es drei niveauvolle Beiträge, die so nicht alltäglich sind. Zunächst spielte die noch junge Lientje Kohlschein den ersten Satz der Sonate Nr.1 f-moll Op.2,1 von L. van Beethoven energisch, mit differenzierter Anschlagstechnik und immer bedacht auf einen schönen Ton.

Lientje

Patrick

Patrick Brumund spielte danach auf seiner gut klingenden Gitarre eine schwierige Bearbeitung von Paul McCartneys Yesterday und das sehr schnell zu spielende und mit Rhythmus-Effekten durchsetzte Crossroads von Fabian Payr – ein tolles Zwischenspiel, bevor Jelde Kohlschein das Konzert mit dem ersten Satz von Beethovens Waldstein-Sonate Opus 53 virtuos beendete. Ein gekonnter Beitrag, der das Publikum staunen machte.

Jelde

Fotos: Rafael Jung

Ulrich Meyer

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