„Musikschulkonzert Ü30“ am 26.2. 2014

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Gesprächsrunde
Entspanntes Gespräch nach dem Konzert der erwachsenen Schüler

Zum ersten Mal hatte die Musikschule zu einem „Musikschulkonzert Ü30“ eingeladen. Der Gedanke war, den erwachsenen Schülerinnen und Schülern, deren Zahl an der Musikschule ständig zunimmt, ein Podium abseits der üblichen Schülervorspiele zu bieten. Sieben Schülerinnen und Schüler, dazu eine Klavierbegleiterin, stellten sich der Herausforderung.

Um eine intimere Atmosphäre im großen Saal der Musikschule herzustellen, wurde ein kleines Auditorium direkt auf der Bühne aufgebaut. Die Zahl der Stühle passte, und so sah es gerade „voll“ aus.

Es folgte ein hübsches kleines Konzert. Die meisten Protagonisten kämpften mit den Nerven, aber letztlich gewannen alle diesen Kampf – und konnten zugleich sehen, dass sie mit ihren Schwierigkeiten nicht allein waren.

Dr. Jochen Vahrenhorst begann mit dem berühmten C-Dur-Präludium aus dem Wohltemperierten Klavier von Bach, mit schönem Klang und zunehmend sicherer.

Klavier 1

Petra Sperling setzte gekonnt mit einer Ecossaise von Schubert fort.

Ulrike Berg kam mit ihrer Gitarre und brachte gleich ihren Lehrer Thomas Milowski zur Unterstützung mit. Sie spielte „Scarborough Fair“ und „Hero“, wobei sie auch gleich den Gesangspart beisteuerte, und dies mit schönem und sicherem Mezzosopran.

Gitarre 1

Dann wieder eine Klavierspielerin: Imke Hafermann spielte effektvoll das „Butterbrot“ von Mozart mit vielen Glissandi und präzisen kleinen Läufen.

Klavier 2

Elmar Coert hatte sich für seinen E-Bass „Master Blaster“ von Stevie Wonder ausgesucht. An der Gitarre begleitet von Thomas Milowski, hatte er es nicht leicht mit dem anspruchsvollen Basspart, brachte das Stück aber letztlich doch erfolgreich ins Ziel.

Bass 1

Joachim Kaebler spielte mit kultiviertem Ton die kleine Sonatine in G-Dur von Beethoven und überraschte zur allgemeinen Erheiterung und sicher ungewollt mit einem Dominantseptakkord als Abschluss.

Klavier 3

Zum Schluss trat Ilse Marianne Brose mit ihrer Altblockflöte auf, begleitet von Heidi Dittschar am Klavier. Sie brachten mit der „Suite für Altblockflöte und Klavier“ von Gordon Jacob gekonnt und schön gestaltet zum Schluss ein zeitgenössisches Stück.

Blockflöte und Klavier

Anschließend hatte die Musikschule anlässlich des ersten Ü30-Konzertes für jeden ein Glas Prosecco oder Orangensaft parat, und so klang das Konzert in einer angeregten Plauderrunde aus. Fazit: Das machen wir wieder !

Gespräch und Getränke

Rafael Jung

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