Musikschulkonzert Wildeshausen ohne Ausfälle

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Lea
Lea Brüntjen, Klavier

Ein Vorspiel, bei dem nichts ausfällt, niemand krank ist oder unverhofft auf Klassenfahrt… das muss man erwähnen. Und dann gab es noch ein Programm mit Niveau! So führte Musikschulleiter Rafael Jung denn auch bestens gelaunt durch den Abend am 30. Mai.

Lea Brüntjen, Klavier spielte zu Beginn River flows in you von Yiruma, das Herr Jung in die Tradition von Richard Clayderman einordnete. Lea spielte das Stück fließend und einfühlsam – ein schöner Einstieg in das Konzert!

Danach spielten Leonie Moormann, Jessica Wetstein, und Michel Seyffart Can can und A Little Rhapsody von Joep Wanders, wobei Michel als Gast die Gitarre 2 spielen durfte.

Leonie Jessica
Leider ein unscharfes Bild – gespielt haben die Drei sehr sauber!

Christian

Danach ein „richtig klassisches“ Stück von Christian Paul Joschko am Klavier: Allegro assai & Rondo allegro aus der Sonatine F-Dur von L. van Beethoven, sehr akkurat gespielt.

Max, Felix, Michel

Auch in seiner angestammten Gruppe, mit Maximilian Hodes und Felix Hennken, durfte Michel Seyffart zu The Catwalk und Carte Blanche von Joep Wanders eine zweite Gitarrenstimme spielen. Von seinem Lehrer geschrieben, ist sie ordentlich schwierig, aber Michel hat mit seinen Kollegen blitzsauber gespielt.

Cindy

Cindy Tran spielte darauf den Walzer a-moll von F. Chopin sehr sauber und streng im Metrum.

Der erste Satz von Oskar Riedings Violinkonzert in H-Moll Allegro ist ein ordentlich langes Stück, für das man schon Kondition braucht. Die noch junge und auch kleine Gia Han Bui spielte das Stück sehr sicher und wunderbar sauber. Wenn ein Ton mal nicht ganz genau „saß“, konnte man hören, dass beim nächsten Mal die Intonation korrigiert wurde – ein echtes Talent an der kleinen Geige.

Gia

Als nächstes unternahm es Stefanie Orlick ein Respekt heischendes Stück zu spielen: Das Bogatyr-Tor in Kiew, den Schlusssatz der „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski, und sie bewältigte die Aufgabe sehr schön. Wer sich mal den Spaß gemacht hat, das Stück „durchzufingern“ weiß, dass man an etlichen Stellen gerade genug Finger für die Akkorde hat!

Stefanie
Stefanie mit ihrer Lehrerin, Frau Stahl

Carlotta Nessen ist eine viel versprechende junge Cellistin, die den 3. Satz des Rieding-Konzertes, Allegro moderato mit Schwung, und auch in den höheren Lagen sehr sauber spielte.

Carlotta

Danach spielte Anne Elisabeth Haller, Klavier sehr einfühlsam zunächst von Beethoven Adagio sostenuto, die langsame Einleitung der Sonate Opus 27 Nr. 2, und danach La Valse d’Amelie von Yann Tiersen.

Anne Elisabeth

Die Moderation zum vorletzten Stück fiel etwas melancholisch aus: die Cellistin Luise Nithack hat ihr Abitur bestanden (kein Grund für Melancholie! Glückwunsch!) und „geht weg“ (Lateiner wissen, was „abitur“ bedeutet…) – das ist allerdings immer schade, wenn Schüler, die ihr Instrument gut beherrschen und auf Vorspielen gute Leistungen zeigen, zu neuen Ufern aufbrechen…Luise

Die Sicilienne op.78 von Gabriel Faure, wie alle Stücke der Streicher von Herrn Jung begleitet, war von Luise Nithack sehr schön ausmusiziert. Dabei war sie immer in Bewegung, sodass kein Foto gelingen wollte…

Als Schlussstück gab es den Türkischen Marsch aus Mozarts A-Dur-Sonate, sehr schön gespielt von Miriam Heinzl, Klavier, die regelmässig bei unseren Veranstaltungen durch sehr gute Leistungen auffällt.

Miriam

Lustige Gitarrenstücke, Streicher mit Potenzial und sehr niveauvolle Klaviermusik – insgesamt ein gelungener Abend!

Ulrich Meyer

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